Die Oberfläche ist und bleibt wohl das augenscheinlichste Merkmal einer Decke. Um einen prägenden Eindruck zu hinterlassen, gibt es dank ausgefeilter Techniken eine Vielzahl an Möglichkeiten der Oberflächengestaltung. Standardmäßig werden Metalldecken in einer einheitlichen Farbe pulverbeschichtet. Moderne Verfahren ermöglichen jedoch schon, dass diese „nicht brennbare“ Pulverbeschichtung nicht nur alle erdenklichen Farben, sondern ganze Motive, z.B. Holzarten oder sogar gänzliche Fantasiedekore auf die Deckenplatte bringt. Alternativ können diese Effekte auch durch Folienbeschichtung erreicht werden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Optik und zugleich die Eigenschaften einer Metalldecke durch bestimmte Verfahren, beispielsweise Eloxieren, zu beeinflussen.

Ferner legen spezielle Beschichtungen je nach Anwendungsbereich einen ganz eigenen Fokus. So sind für Bereiche mit erhöhten Hygieneanforderungen besondere, antibakterielle Beschichtungen erhältlich, die dabei helfen, einer Ausbreitung von Bakterienkulturen vorzubeugen und Keime aktiv zu bekämpfen. Des Weiteren wurden abweisende Oberflächen entwickelt, die es ermöglichen Graffitis und ähnliche hartnäckige Verunreinigungen einfach zu entfernen, was sich in öffentlichen Bereichen großer Beliebtheit erfreut. Diese auch für Außenbereiche geeigneten Beschichtungen sind wetterbeständig und lichtecht. 
Einem ganz anderen Zweck dienen gewisse schallabsorbierende Beschichtungen, die in Großraumbüros maßgeblich dazu beitragen, dass das eigene Wort nicht im Stimmengewirr untergeht. Zusätzlich können natürlich auch weitere schallabsorbierende Maßnahmen (Beispiel: Vlieseinlage) getroffen werden. Sowohl Außendecken als auch Schwimmbaddecken profitieren hingegen von einer korrosionsbeständigen Beschichtung. Dabei wird diese nicht nur auf die Deckenplatte, sondern auch auf die Unterkonstruktion aufgetragen, damit sprichwörtlich niemandem „die Decke auf den Kopf fällt“.

Zum Standardrepertoire vieler Metalldeckenhersteller zählen zudem Perforationen, mit denen die Deckenplatten versehen werden und neben dem positiven Einfluss auf die Schallabsorptionswerte der Platte auch den optischen Eindruck der gesamten Konstruktion verändern. Auch hier ist der Individualität mit frei wählbaren Lochbildern keine Grenze gesetzt. Sollte es aber dennoch etwas ausgefallener sein, so lassen sich mit Hilfe außergewöhnlicher Stanz- und Prägetechniken mittlerweile ebenfalls dreidimensionale Effekte erzielen. Zusammen mit dem unterschiedlichen Lichteinfall durch Fenster oder Leuchtmittel können somit lebendige Schauspiele an die Decke gezaubert werden. Das selbe Phänomen nutzen auch Streckmetalldecken, deren Erscheinungsbild durch über der Decke befindliche Leuchten noch zusätzlich effektvoll in Szene gesetzt werden kann. Dabei trägt die je nach Streckmetallmasche mehr oder weniger freie Sicht auf den Deckenhohlraum entscheidend zur Sicherheit bei, weil sich Brand- oder Rauchherde schnellstens lokalisieren lassen.