Metallunterdecken sind gezielt für die Schallpegelabsenkung und die Erhöhung der Sprachverständlichkeit geeignet. Die Standardausführung ist eine perforierte Metalldeckenplatte ohne Brandschutzanforderung mit rückseitig eingeklebtem Akustikvlies. Zusätzlich können bei höheren Anforderungen Mineralwolleinlagen, in akustisch transparenter Folie verschweißt, oder Absorber eingesetzt werden.

Wenn Lärm aus zum Beispiel angrenzenden Büros, über der Decke befindlichen Klimageräten oder Trittschall aus darüber liegenden Etagen noch zusätzlich minimiert werden soll, kann eine Decke mit Schalllängsdämmung zum Einsatz kommen. Um eine Schalllängsdämmung zu erreichen, sind die Metalldeckenelemente zusätzlich mit Schwereinlagen ausgestattet. Ein großer Vorteil solcher Deckensysteme ist, dass für gewöhnliche Anforderungen keine Abschottung im Deckenhohlraum notwendig ist, also z. B. Trennwände nicht bis zur Rohdecke geführt werden müssen und somit das Raumkonzept flexibel gestaltbar bleibt. Dieser Platz lässt sich ebenfalls ungehindert für Installationen und Versorgungsleitungen nutzen. Der Einbau von Abklappmechanismen in die Deckenplatten ermöglicht außerdem einen komfortablen Zugang zum Deckenhohlraum. Die Deckenelemente benötigen dabei nur geringfügig mehr Aufbauhöhe und erreichen mit ihrer Mineralwolleinlage trotzdem gute Schallabsorptionswerte bei Beibehaltung der gewohnten Ansicht einer Metalldecke.