Eine besondere Funktion von Metalldecken ist, dass ihr Deckenhohlraum einen hervorragend geeigneten Stauraum für die Haustechnik bietet, sodass dort verlaufende Kabel und Leitungen die Raumattraktivität nicht mindern. Allerdings unterliegen diese Installationen im Deckenhohlraum auch gewissen Wartungsintervallen. Aus diesem Grund sollte der Zugang zum Deckenhohlraum möglichst dauerhaft und einfach ermöglicht werden. Die Mitglieder von TAIM haben dafür verschiedenste Lösungen geschaffen, die sie über Jahre hinweg weiterentwickelt und perfektioniert haben.

Eingelegte Deckenplatten, die von Hand gänzlich aus der Unterkonstruktion herausgehoben werden, stellen die einfachste konstruktive Art dar.
Falls eine Ablage der Deckenelemente nach dem Öffnen nicht erwünscht ist, können Deckenplatten mit einem Abklappmechanismus ausgestattet werden. Hierbei gibt es natürlich auch wieder verschiedene Varianten bei denen die Decke mit Werkzeug oder werkzeuglos zu öffnen ist oder auch mehere Elemente abgeklappt zusammengeschoben werden können um eine größere Zugangsöffnung zum Deckenhohlraum zu erhalten.

Bei offenen Deckensystemen wie z. B. Lamellendecken bietet bei entsprechenden Achsrastern der Freiraum zwischen den Lamellen Zugang. Der Stand der Technik ermöglicht jedoch auch hier Mechanismen, die diese Systeme äußerst revisionsfreundlich gestalten.

In Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen treten jedoch meist gegenteilige Anforderungen auf, wenn es darum geht die Decke wirkungsvoll gegen unbefugtes Zugriffe zu schützen. Hierbei gibt es auch spezielle Absperrvorrichtungen, wie sie z.B. in JVAs erforderlich sind. Weitere konstruktive Möglichkeiten verhindern außerdem Versteck- oder Manipulationsmöglichkeiten effektiv.